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Ripple kollaboriert mit Santander für Blockchain basierte Zahlungs-App

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In Zusammenarbeit mit Ripple wird Santander, eine in Boston ansässige Finanzinstitution, eine App auf den Markt bringen, welche grenzübergreifendes Bezahlen mithilfe der Blockchain-Technologie ermöglicht. Die App wird in Spanien, Brasilien, Großbritannien und Polen verfügbar sein.

Warum stellt dies eine bedeutende Entwicklung für Ripple dar?

Endlich eine substantielle Partnerschaft

Ripple, welches 2012 gegründet wurde, hatte seit dem ersten Tag das Ziel Partnerschaften mit großen Finanzinstitutionen zu kreieren um veraltete Transaktionsmethoden durch Blockchain-Technologie zu ersetzen und problemlose und grenzüberschreitende Zahlungen zu ermöglichen. Das Unternehmen kann zwar bereits mehr als 100 Kunden zählen welche Ripples Dienstleistungen nutzen, bisher befand sich allerdings keine große Finanzinstitution unter diesen Kunden.

Santander befürwortet Innovation

Die Bank investierte zwar bereits im Jahr 2015 im großen Stil in Ripple, es ist allerdings unklar wie lange die heutige Partnerschaft bereits existiert, gerade in Betracht auf die Entwicklung der App. Bei der Bekanntgabe war deutlich in welchen Ländern die App zunächst verfügbar sei, weniger jedoch das genaue Anfangsdatum der Dienstleistung. Sie gaben an, dass Transaktionen maximal 24 Stunden dauern sollten.

Grenzüberschreitende Zahlungen sind ein Chaos

Mit den gegenwärtigen Prozessen sind grenzüberschreitende Zahlungen unübersichtlich in Hinsicht auf Gebühren und Transaktionsgeschwindigkeiten. Der Wert einer Transaktion wird reduziert, während diese sich innerhalb des internationalen Finanzsektors bewegt.

Bei Blockchain Technologie handelt es sich um mehr als nur Coins

Die Zahlungsapp nutzt eine Permissioned Blockchain welche, anders als im Fall von Bitcoin und Ethereum, nur beteiligten Transaktionspartnern Einsicht in die Transaktion gewährt.

Generell gesehen haben Blockchain Technologien und deren Varianten viele weitere Verwendungszwecke außerhalb des Finanzsystems. Während große Institutionen mit der Technologie experimentieren und Regierungen die Verwendungszwecke untersuchen, werden weitere neu gefundene Anwendungen in andere Industrien fließen.

Großbritannien bildet eine „Crypto Task Force“ um mögliche Risiken und Verwendungszwecke von Kryptowährungen zu untersuchen.

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About the author

Steve Jones

Steve Jones ist Chefredakteur von Currecny News. Ph.D. in Politikwissenschaft und klassischer Philologie Er ist ein leidenschaftlicher Kommunikator, der Innovationen fördert, sie in einfache Sprachen übersetzt und Visionären hilft, gehört zu werden.

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