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Wie schützen sich Altcoins vor 51% Attacken?

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Während die „großen“ dezentralen Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum die Sicherheit ihrer Blockchain durch Proof of Do the job gewährleisten ist die Angelegenheit für kleinere Blockchain-Projekte schwieriger.

Während sich Bitcoin auf Grund der enorm hohen Hashrate ziemlich sicher sein kann vor 51% Attacken gefeit zu sein, so ist dies für Altcoins nicht gegeben. Diese haben meist eine viel geringere Hashrate als Bitcoin und können meistens schon mit einem Bruchteil der Hashpower des Bitcoin Netzwerkes angegriffen werden. Das dies durchaus lukrativ sein kann wurde an anderer Stelle bereits öfter durchgerechnet.

Auch heute kommt es immer wieder zu erfolgreichen 51% Attacken, wie zum Beispiel im September 2018 als Bitcoin Gold Opfer einer derartigen Attacke wurde. Jedoch haben diese Art der Angriffe in letzter Zeit tendenziell eher abgenommen. Vor einigen Jahren war es noch sehr viel weiter verbreitet Altcoins mit 51% Attacken „platt zu machen“.

Was hat sich also seitdem geändert?

1. Token – keine Coins

Besonders beliebt ist es heutzutage seine Projekte auf anderen Plattformen aufzubauen. Nur die wenigsten Projekte bauen heutzutage noch ihre eigene Blockchain. Die große Mehrheit schreibt einfach einen Good Contract mit Token-Funktion. Dadurch wird der erstellte Token automatisch durch die „Mutter“-Blockchain abgesichert, gentleman kann sich also die Sorgen um die Sicherheit mehr oder weniger sparen. Gentleman ist allerdings auch auf die Skalierbarkeit und Funktionsfähigkeit der „Mutter“-Blockchain angewiesen. Auffällig ist das sich in den Best 20 Projekten relativ wenige Token-Projekte befinden. Innerhalb der Best 100 befinden sich jedoch einige. Token bedeutet dabei, dass dieses Projekt „smart contract“-basiert ist und Coin bedeutet dabei, dass dieses Projekt eine eigene Blockchain benutzt.

2. Alternativen zu Proof of Do the job werden populär

Andere Projekte sichern ihre Projekte vor 51% Attacken dadurch ab, dass sie einfach auf Proof of Do the job verzichten. Altcoins haben sich als „grüne Alternative“ zu Proof of Do the job die vielfältigsten Konsensus-Algorithmen ausgedacht. Wie sinnvoll und sicher diese sind, sei nun mal dahingestellt. Heutzutage gibt es Proof of Authority, Proof of Stake, delegated Proof of Stake, Proof of Burn up und viele mehr. Sehr aufällig ist dass in den Best 20 Projekten (delegated) Proof of Stake auf den Vormarsch zu sein scheint.

Auch Vitalik Buterin ist ein großer Admirer von Proof of Stake und plant in Zukunft Proof of Do the job für immer Ethereum hinter sich zu lassen.

3. Zentralisierte Projekte können nicht (von außen) gehackt werden

Zwar total widersinnig ein Kryptowährungs-Projekt nicht denzentral zu gestalten, aber leider durchaus Gang und Gäbe. Viele Projekte haben sich vom „Dezentralität“s-Gedanken mittlerweile komplett verabschiedet und verwalten ihre Blockchain in einem geschlossenen Method. Kann gentleman machen ist halt…

4. Delayed Proof of Do the job

Was können jedoch Projekte tun, die eine eigene Blockchain betreiben wollen, dezentralisiert sein wollen und sich auf das bewährte Proof of Do the job verlassen wollen? Auch für diese Projekte gibt es mittlerweile eine Lösung: Delayed Proof of Do the job.

Vereinfacht gesagt wird bei delayed Proof of Do the job der Altcoin mit der Hashpower des Bitcoin-Netzwerkes geschützt. Dabei wird der Position der „kleinen“ Blockchain alle 10 Minuten in einem Bitcoin-Block eingespeichert. Versucht nun jemand die „kleine“ Blockchain zu reorganisieren um einen double put in durchzuführen, dann wird zunächst nachgeschaut wie der Position im letzten Bitcoin Block war. Widerspricht dieser dem letzten Bitcoin Block, dann wird die Reorganisation abgelehnt. Dadurch bleiben also einem Hacker nur 10 Minuten Zeit um einen double put in durchzuführen, was mehr oder weniger unmöglich ist. Um einen erfolgreichen Angriff zu fahren müsste er auch die Bitcoin-Chain bewusst reorganisieren können, was unwahrscheinlich ist.

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Marcel Vogel

Marcel ist Material Manager bei Cryptoticker.io und versteht sich als Kryptoenthusiast. Er verfügt über ein breites Szenenwissen und interessiert sich für technische Details von Dispersed Ledger Systems.

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About the author

Steve Jones

Steve Jones ist Chefredakteur von Currecny News. Ph.D. in Politikwissenschaft und klassischer Philologie Er ist ein leidenschaftlicher Kommunikator, der Innovationen fördert, sie in einfache Sprachen übersetzt und Visionären hilft, gehört zu werden.

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